Ehrlicher Vergleich · geprüft am 19. September 2026
Dealmaker vs HubSpot
Zuletzt geprüft: 19. September 2026. Wettbewerber-Angaben stammen aus den öffentlichen Quellen am Seitenende. Fehlende öffentliche Belege sind kein Beweis für fehlende Funktionen.
Die kurze Version
HubSpot ist die richtige Wahl für marketing-getriebene KMU und Mid-Market-Teams, die CRM, Marketing-Automation, Service und CMS aus einer Hand wollen — und bereit sind, ab dem Professional-Tier tiefer in die Tasche zu greifen.
Dealmaker ist eine Wahl, wenn dein Team Anrufe und Nachfassen strukturiert organisieren will: Softphone und Click-to-Dial sind eingebaut, Power-Dialer und Live-Coaching kommen als zubuchbare Bausteine aus derselben Plattform statt von Drittanbietern, und jeder Versand läuft über eine dokumentierte menschliche Freigabe.
Beide Systeme bieten Hosting in Europa und eine deutsche Oberfläche. Der Unterschied liegt im Fokus: Plattform-Breite bei HubSpot, Gesprächs-Tiefe bei Dealmaker.
Wo HubSpot die bessere Wahl ist
- Integrierte Marketing-Automation-Suite: Der Marketing Hub (Professional ab 800 $/Monat, jährlich) deckt Kampagnen, Lead-Nurturing und CMS ab — das kann Dealmaker nicht.
- Mehr als 2.000 Integrationen und ein echter Gratis-Einstieg: Das CRM ist kostenlos (laut Vergleichsquelle bis zu 2 Seats), Sales Hub Starter beginnt bei 15–20 $/Seat/Monat.
Wo Dealmaker die bessere Wahl ist
- Telefonie ist eingebaut: Softphone und Click-to-Dial sitzen direkt in der Pipeline, ein eigener Power-Dialer ist zubuchbar (im Paket Scale enthalten). HubSpot hat keinen nativen Power-Dialer — nur Click-to-Call mit gepoolten Inklusivminuten; Power-Dialer laufen über Marketplace-Apps.
- Live-Coach während des Gesprächs — Hinweise in Echtzeit, zubuchbar als Baustein „Gesprächsassistent & Coaching“. HubSpots Conversation Intelligence mit Aufzeichnung und Coaching-Insights gibt es laut offiziellem Blog erst im Enterprise-Tier.
- Kontaktverlauf, nächste Aktion und Gesprächsvorbereitung stehen am selben Ort: weniger Wechsel zwischen Ansichten beim Nachfassen.
- Versand-Freigaben mit Protokoll für alle vier Kanäle (E-Mail, SMS, WhatsApp, Webhook) — nichts geht ohne menschliche Entscheidung raus.
- Hosting in Deutschland und der Schweiz, Backup-Server in Irland, mit Souveränitäts-Schalter „Nur EU“ — über die reine EU-Region hinaus.
- Umzug ohne Neuanfang: Dealmaker bringt eine Import-Vorlage für HubSpot-Daten mit.
- Ein gemeinsamer Arbeitsvorrat bündelt Aufgaben und Freigaben; konfigurierbare Ambient-Regeln können Hinweise vorbereiten, ohne selbst Nachrichten zu versenden.
- Dazu kommt, was du nie wieder pflegst: Felder mit Herkunftsnachweis, Dubletten-Merge mit Archiv und Undo, Berichte mit Aufholbedarf — ohne dedizierten CRM-Admin im Haus.
Auf einen Blick
| Kriterium | Dealmaker | HubSpot |
|---|---|---|
| Zielgruppe | B2B-Vertriebsteams, die strukturierte Abläufe, Telefonie und Unterstützung im Arbeitsalltag in einer Oberfläche nutzen wollen. | Marketing-getriebene KMU und Mid-Market-Teams; Plattform-Ansatz mit mehreren Hubs auf einem gemeinsamen CRM. |
| Telefonie & Dialer | Integriert: Softphone und Click-to-Dial in jedem Paket, Anbindung an gängige Telefonanbieter oder jeden SIP-Zugang. Power-Dialer zubuchbar je Nutzer (im Paket Scale enthalten), Auto-Dialer zubuchbar. | Eingebautes Calling mit gepoolten Inklusivminuten (bis 500 Minuten/Monat im Starter, pro Account). Kein nativer Power-Dialer — nur Click-to-Call; Power-Dialer über Marketplace-Apps wie Aircall oder CloudTalk. |
| Live-Coaching | Live-Coach während des laufenden Gesprächs — Hinweise in Echtzeit, nicht erst in der Nachbereitung. Zubuchbar als Baustein „Gesprächsassistent & Coaching“ (ab Stufe Sales, eigener Preis je Nutzer). | Conversation Intelligence mit Anrufaufzeichnung, Transkription und Coaching-Insights — laut offiziellem HubSpot-Blog im Enterprise-Tier. |
| KI-Vorbereitung | Kontaktüberblick und Verlauf, Gesprächsvorbereitung und AURORA für Fragen zum eigenen Datenbestand. Konfigurierbare Ambient-Regeln können Hinweise und Aufgaben vorbereiten; Kundenkontakt erfordert Freigabe. | Breeze: Copilot, Agents und Intelligence. Der Prospecting Agent erfordert Sales Hub Professional oder Enterprise. |
| Freigabe-Workflows | Versand-Freigaben für alle vier Kanäle (E-Mail, SMS, WhatsApp, Webhook) mit Protokoll — nichts geht ohne menschliche Entscheidung raus. KI-Feldwerte laufen im Vorschlagsmodus mit Herkunftsnachweis je Wert, und auch Schreibzugriffe verbundener Assistenten brauchen eine Freigabe. | Beim Prospecting Agent offiziell wählbar: „Review before sending“ (jede Nachricht einzeln freigeben) oder automatischer Versand. |
| Arbeitsvorrat & Vorschläge | Arbeitsvorrat für Aufgaben, Versand-Freigaben und Vorschläge; Kontaktüberblick und Verlauf halten den nächsten Schritt sichtbar. Die Phasenübersicht trennt geführte Verbindungen, gebuchte Leads und Protokolllücken. Vorschläge ändern ohne Bestätigung nichts. | Aufgabenlisten, Sequenzen und Prospecting Agent unterstützen den Arbeitsalltag; die konkrete Zusammenführung ist pro Workflow zu vergleichen. |
| Datenumzug & Import | Import-Vorlagen für HubSpot, Salesforce, Pipedrive und LinkedIn-Exporte, Abgleich-Vorschau vor dem Lauf (neu / aktualisiert / doppelt) und wählbarer Umfang je Lauf. HubSpot kann Kontakte und Deals zusätzlich laufend an den Lead-Eingang schicken. | Import über CSV und Migrations-Partner; der Export der eigenen Daten ist dokumentiert. |
| DSGVO-Betrieb & KI-Nachweise | DSGVO-Betrieb als Teil des Produkts: Verarbeitungsverzeichnis, Fristenlauf für Betroffenenanfragen, Einwilligungsnachweise fürs Live-Coaching und ein KI-Protokoll, in dem jede KI-Anfrage mit Datum, Person und Zweck steht. | DSGVO-Werkzeuge wie AVV und Betroffenenanfragen sind vorhanden; den konkreten Umfang von Verzeichnis, Fristenverwaltung und KI-Protokoll je Tarif prüfen. |
| Datenstandort | Hosting in Deutschland und der Schweiz, Backup-Server in Irland; Souveränitäts-Schalter mit der Stufe „Nur EU“ (eu_only) und Subprozessor-Register. | Hosting auf AWS mit EU-Rechenzentrum in Frankfurt; EMEA-Neukunden werden seit dem 19. Juli 2021 standardmäßig in der EU gehostet. |
| Sprachen | Deutsch, Englisch und Irisch (Gaeilge). | Deutsch vollständig verfügbar (Oberfläche, Onboarding, Support). |
| Einstiegspreis | Pakete Start 69 €, Mittelstand 129 €, Scale 199 € je Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (monatliche Zahlung +25 %), netto. Einrichtung zum Festpreis ab 390 €. Pakete mit Nachlass: Schnellstart −33 %, Startup −55 % (mit Nachweis). | Gratis-CRM (0 $, laut Vergleichsquelle bis zu 2 Seats); Sales Hub Starter 15–20 $/Seat/Monat, Professional rund 90 $/Seat/Monat bei jährlicher Zahlung plus Pflicht-Onboarding (1.500 $). HubSpot-Listenpreise aus Drittquellen — die offizielle Preisseite lädt Preise dynamisch. |
| Vertragslaufzeit | Bei jährlicher Zahlung 12 Monate Laufzeit; bei monatlicher Zahlung gilt ein Aufschlag von 25 %. | Keine vorzeitige Kündigung während der Laufzeit und keine Erstattung (ToS); Verlängerung um bis zu ein Jahr, sofern nicht zum Laufzeitende abbestellt. |
Häufige Fragen
Quellen (Stand 19. September 2026)
- HubSpot Blog: Sales Hub Pricing Guide (09.09.2026)
- HubSpot Knowledge Base: Prospecting Agent (14.08.2026)
- HubSpot ToS (PDF, 14.04.2026)
- HubSpot Knowledge Base: Language offerings
- SaaS Price Hub: HubSpot Sales Hub (verifiziert 30.07.2026)
- Aloware: CRM-First Calling & HubSpot Dialer (14.04.2026)
- GetOmnichannel: HubSpot Marketing Hub Review (24.06.2026)
- DPA Atlas: HubSpot & DSGVO (02.06.2026)
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